Philipp ... wer?
Philipp Weinbrecht …
… ist ein nostalgischer, C64anbetender, SNESliebhabender, synthesizerverehrender, musikfanatischer, 8bitsound-anhimmelnder, kreativer, schwarzhumoriger, sarkastischer, kinofaszinierter, DVDsammelnder, mittlerweile BluRay-Überzeugter und schreibwütiger Durchschnittskerl, der fließend Ironisch und Sarkastisch spricht.
… oder um es ausführlich zu erklären:
Mein Name ist Philipp Weinbrecht, ich wurde am 11. Januar 1987 von meiner Mutter pünktlich zum Schulbeginn um 8.20 Uhr auf die Welt losgelassen. Aufgewachsen bin ich in Rheinstetten, im schönen Baden-Württemberg, wo ich auch meine schulische Karriere 1993 begann und 2006 mit der Allgemeinen Fachhochschulreife beendete. Eine Woche nach meinem Abschluss stand ich auf einem frisch polierten Kasernengelände, um meinen Grundwehrdienst zu absolvieren. Nach meiner Grundausbildung blieb ich noch sechs Monate als Stationsausbilder und verbrachte das folgende halbe Jahr damit, neue Rekruten fit zu machen und Ihnen u.a. den Umgang an der Waffe zu lehren. Im März 2007 endete mein Grundwehrdienst.
Anfang 2008 war es soweit und ich begann meine Ausbildung zum Mediengestalter Digital/Print in der Werbeagentur ePrint24.de in Karlsruhe, die ich seither eifrig und mit vollster Begeisterung absolviere.
Neben einer starken Leidenschaft für anspruchsvolles Kino, britischen Humor und gutes Essen, widme ich mich gerne der Musik, welche ich auch selbst gerne mache. Zudem arbeite ich nebenbei als freier Redakteur, da meine Liebe für das geschriebene Wort seit Jahren stetig wächst, obwohl ich mit Literatur eigentlich nichts anfangen kann. Ein Widerspruch? Ja. Aber es bremst meine Schreibwut in keiner Weise.
Haschbeutel? Wie bitte?
Wer sich fragt, was es mit meinem Nicknamen “Haschbeutel” auf sich hat, dem kann hier geholfen werden. Unzählige Mysterien und wahnwitziger Aberglaube – viele Geschichten ranken sich um den Namen des “Haschbeutel”, doch die Wahrheit liegt weitab jeglicher Spekulationen. Einst, in einer dunklen Kammer, kauerte ein kleines, 11-Jähriges Kind, welches wenige Minuten zuvor eine neue Welt betrat – das Internet. Schnurstracks surfte es an Google vorbei und auf die Präsenz seines damaligen Lieblingsformates – Giga.de. Doch ein Klick auf den ‘Registrieren’-Button sorgte für Entsetzen. Alle sorgfältig ausgedachten Nicknamen waren bereits vergeben. Doch so einfach wollte sich das Kind nicht geschlagen geben.
So kreiste der Blick durch die eisige Kammer und erstarrte auf der Flimmerkiste, die gerade ‘RTL Explosiv’ ausstrahlte. Wie gebannt und von einem inneren Instinkt getrieben, verweilte seine Augen auf diesem mystischen Gerät, welches sein einziges Fenster in die Welt nach draußen darstellte. Dann, plötzlich, wie aus dem Nichts, fielen sie, die magischen Worte, die das Internet noch Jahre später erzittern lassen sollten:
“Die Drogenfahnder konnten die Verdächtigen festsetzen und zudem mehrere hundert Beutel mit Haschisch sicherstellen.”
Wie von Sinnen haute der Knabe in die Tasten, welche auf den kahlen Wänden schier endlos widerhallten, um den neu erdachten Nicknamen zu testen – Haschbeutelchen. Er war frei. Der Zugang zur Community war gewährt. Doch bereits wenige Wochen darauf folgte die Ernüchterung. Haschbeutelchen, allein der Name klang nach etwas Kleinem, Unbedeutendem. So musste der Name gekürzt werden und mutierte schließlich zum ‘Haschbeutel’. So wurde ‘er’ geboren. Jene, die einst nur Spott und Hohn über hatten, sollten schon bald merken, welch’ Wahnwitz vor zehn Jahren auf die Menscheit losgelassen wurde.So will es das Gesetz. So erzählt es die Geschichte…